Ende Januar 2027 werde ich Großvater. Unsere ältere Tochter erwartet ein Mädchen. Ich schreibe diese beiden Sätze hin und merke, dass sie inzwischen schon vertrauter klingen als vor ein paar Wochen. Und trotzdem passiert noch was mit mir, wenn ich sie lese.
Großvater. Enkelin. Zwei Worte, die plötzlich zu meinem Leben gehören und die vorher irgendwo in einer möglichen Zukunft herumlagen. Seit ich weiß, dass dieses kleine Mädchen kommen wird, hat Zukunft für mich irgendwie ein anderes Gesicht bekommen. Dabei ist sie noch gar nicht da. Ich kenne ihre Augen nicht, ihre Hände, ihr Temperament, ihr Lachen. Ich weiß nicht, ob sie später lieber durch Pfützen springt oder stundenlang Bücher anschaut, ob sie laut sein wird oder eher eine stille Beobachterin. Vielleicht alles zusammen, je nach Wochentag und Wetterlage. Und trotzdem hat sie bereits etwas verschoben. In mir. In meinem Blick auf das Älterwerden. Und eigentlich sogar in meinem Gefühl für Zeit.
Inhalt
Mein Wunsch Großvater zu sein bekommt plötzlich einen Geburtstag
Am 10. August 2025, meinem 63. Geburtstag, schrieb ich einen Brief an mein 88-jähriges Ich. Dieser Brief ist später Teil meines Buches „Die größte Reise deines Lebens, mit Gelassenheit älter werden“ geworden. Ich stellte mir damals diesen 88-jährigen Bertram vor. Hoffentlich noch neugierig. Vielleicht mit Inge auf irgendeiner Bank am Waldrand. Schreibend. Fragend. Immer noch ein bisschen verrückt genug, neue Dinge anzufangen.
Vielleicht mit einem Roman im Regal und einer blauen Baskenmütze auf irgendeiner Poetry-Slam-Bühne, vermutlich der Älteste im Raum und hoffentlich mit genügend Dreistigkeit, das auch noch gut zu finden. Und dann kam ich in diesem Brief auf unsere Töchter zu sprechen. Ich wünschte diesem älteren Ich, dass es Übergänge in ihrem Leben miterleben durfte. Vielleicht eine Heirat. Vielleicht Enkelkinder. Und ich schrieb diesen Satz: „Ich wünsche dir, dass du deinen Enkeln die alten Märchen erzählt hast und sie dich dabei selbst wieder zum Jungen werden ließen.“
Damals war das ein Wunsch. Nicht mehr. Eine Möglichkeit, die irgendwo 25 Jahre weiter vorne lag. Heute hat dieser Wunsch plötzlich einen ungefähren Geburtstag. Ende Januar. Ein kleines Mädchen. Unsere Enkelin. Manchmal ist das Leben schon ein ziemlich eigensinniger Autor. Ich schreibe einen Satz in Richtung Zukunft und dann kommt das Leben zurück und sagt: So lange musst du gar nicht warten.
Großvater werden heißt für mich auch: eine Generation weiterrücken
Je länger ich über das Großvaterwerden nachdenke, desto deutlicher spüre ich noch eine zweite Bewegung. Ich rücke weiter. Unsere Töchter sind dann die Eltern. Wir sind die Großeltern. Mein Vater wird zum Urgroßvater dieses kleinen Mädchens, auch wenn sie ihn selbst nicht mehr kennenlernen wird. Plötzlich ordnet sich die Familie neu.
Fast unmerklich, wie wenn bei einem alten Fotoalbum eine weitere Seite umgeblättert wird. Ich stehe jetzt eine Generation weiter vorne. Dieser Gedanke hat natürlich etwas mit Endlichkeit zu tun. Wer Großvater wird, bekommt auf eine ziemlich charmante Art vom Leben mitgeteilt, dass die Zeit vergangen ist. Das kleine Mädchen wird geboren und gleichzeitig sehe ich meine eigenen Töchter wieder klein vor mir. Verrückt, wie nah Vergangenheit manchmal plötzlich rückt.
Ich denke an meinen Vater und an seine Beziehung zu unseren Töchtern. An Gudrun, die für Marie und Lea wie eine Großmutter war. An Tischrunden, Reisen, kleine Rituale, Neckereien, Geschichten, Umarmungen. An all diese scheinbar normalen Tage, von denen wir meistens erst später merken, dass sie einmal Erinnerung heißen werden. Jetzt wechsle ich selbst die Seite. Und dabei geschieht etwas, womit ich so gar nicht gerechnet habe. Das Großvaterwerden erinnert mich zwar an das Fortschreiten meiner eigenen Lebenszeit, doch viel stärker spüre ich gerade etwas anderes: Anfang. Fortsetzung. Lebendigkeit.
Da kommt ein Mensch. Ein völlig neuer Mensch, mit einer Geschichte, die noch kein einziger von uns kennt. Darin könnte einer der schönsten Widersprüche des Älterwerdens stecken. Während die eigene verbleibende Lebenszeit kürzer wird, wächst vor den eigenen Augen eine Zukunft heran, die weit über einen selbst hinausreichen wird. Für mich ein Staunen.
Diese Enkelin gehört eines Tages zu einer Zeit, in der ich nur noch eine Erinnerung sein werde. Vielleicht eine Geschichte. Vielleicht ein Foto. Vielleicht ein bestimmter Satz, den sie mit mir verbindet. Vielleicht weiß sie irgendwann noch, wie sich meine Hand angefühlt hat oder wie ich gelacht habe. Und gleichzeitig werde ich hoffentlich viele Jahre lang Teil ihrer Gegenwart sein. Was für ein merkwürdig schöner Platz zwischen den Zeiten.
Was für ein Großvater möchte ich eigentlich sein?
Seit wir von der Schwangerschaft wissen, begleitet mich diese Frage: Was für ein Großvater möchte ich sein? Ich könnte jetzt Bücher lesen, Ratgeber durcharbeiten und mir zehn Regeln für erfolgreiche Großvaterschaft an die Kühlschranktür kleben. Punkt 1: gelassen bleiben. Punkt 2: Eltern respektieren. Punkt 3: Geschichten erzählen. Punkt 4: Süßigkeiten vermutlich nur in pädagogisch vertretbaren Mengen. Wahrscheinlich würde ich spätestens bei Punkt 4 scheitern.
Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger möchte ich vorher festlegen, wie das alles sein soll. Ich möchte hineinwachsen. So, wie dieses Mädchen in ihr Leben hineinwachsen wird. Einen Gedanken empfinde ich allerdings schon jetzt ziemlich klar: Ich möchte kein Vater in zweiter Auflage werden. Unsere Tochter und ihr Partner werden Eltern dieses Kindes. Sie werden Entscheidungen treffen, Grenzen setzen, Erfahrungen machen, Fehler machen, Dinge anders machen als wir damals. Genau so soll es sein. Ihre Familie. Ihr Kind. Ihre Verantwortung. Ich darf einen anderen Platz suchen.
Ein Satz begleitet mich dabei besonders: Vielleicht besteht die Kunst des Großvaterseins darin, einen halben Schritt zurückzutreten und gleichzeitig ganz da zu sein. Ich mag diesen halben Schritt. Kein Rückzug. Keine Gleichgültigkeit. Eher ein respektvoller Abstand, der Nähe überhaupt erst möglich macht. Engagiert sein, wenn ich gebraucht werde. Zuhören. Unterstützen. Zeit schenken. Und gleichzeitig genügend Raum lassen, damit die jungen Eltern ihre eigenen Antworten finden.
Vielleicht verändert sich damit auch etwas an der alten Vater-Tochter-Beziehung. Meine Tochter wird Mutter. Sie wird auf eine neue Weise erwachsen, obwohl sie das natürlich längst ist. Und ich werde lernen müssen, sie auch in dieser Rolle zu sehen. Eine Mutter. Ihre Entscheidungen verdienen denselben Respekt, den ich mir früher für meine Entscheidungen gewünscht hätte.
Ich möchte eine Zeitoase sein
Es gibt ein Wort, das sich bei Karlheinz Geißler (dem verstorbenen Zeitforscher) gelesen habe: Zeitoase. Was für ein schönes Wort für Großeltern. Vielleicht liegt genau darin etwas, das ich meiner Enkelin schenken möchte. Zeit, die keinen Zweck braucht. Unsere Gesellschaft ist ziemlich gut darin geworden, selbst Kindheit mit Terminen zu versehen. Fördern, lernen, trainieren, erleben. Möglichst sinnvoll. Möglichst pädagogisch wertvoll. Ich hätte Lust auf das Gegenteil. Auf Zeitverschwendung im allerbesten Sinn.
Vielleicht sitzen wir irgendwann im Garten und schauen einem Käfer zu. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Eine Viertelstunde. Und vielleicht denke ich nach sieben Minuten: Jetzt reicht’s aber auch mit dem Käfer. Während sie gerade erst anfängt, ihn wirklich interessant zu finden. Vielleicht schauen wir Wolken an und sie erkennt darin einen Drachen, ein Schloss und einen Hund mit viel zu langen Ohren, während ich bloß Wolken sehe. Dann hoffe ich, dass sie mir hilft, wieder genauer hinzuschauen. Vielleicht erzähle ich zum siebenundzwanzigsten Mal dasselbe Märchen. Kinder haben ja diese wunderbare Fähigkeit, Wiederholungen zu lieben.
„Nochmal.“
Dieses Kinderwort könnte eines der wichtigen Wörter für uns Ältere sein. Nochmal hinschauen. Nochmal staunen. Nochmal langsam. Nochmal dieselbe Geschichte hören, obwohl wir ihren Ausgang längst kennen. Vielleicht wird meine Enkelin mir mehr über Gegenwart beibringen, als ich ihr jemals über Vergangenheit erzählen kann. Und dieser Gedanke gefällt mir sehr.
Welchen Mann möchte ich diesem kleinen Mädchen zeigen?
Es gibt noch eine Frage, die mich beschäftigt. Eine, die tiefer geht als Ausflüge, Märchen und gemeinsames Eisessen: Welchen Mann möchte ich diesem kleinen Mädchen vorleben?
Das Wort „vorleben“ gefällt mir dabei besser als „beibringen“. Sie soll mich erleben. Vielleicht einen Mann, der zärtlich sein darf. Der zuhören kann. Der sagen kann, wenn ihn etwas berührt. Der lachen kann, auch über sich. Einen Mann, der Haltung hat und trotzdem beweglich bleibt. Der ihre Grenzen achtet. Der ein Nein hören kann. Der sie ermutigt, selbst herauszufinden, wer sie ist, anstatt ihr zu erklären, wer sie werden soll.
Ich bin in einer Männergeneration groß geworden, in der Fürsorge oft selbstverständlich stärker den Frauen zugeschrieben wurde. Männer arbeiteten, organisierten, reparierten, verdienten Geld. Auch Väterlichkeit hat sich seitdem verändert. Und vielleicht eröffnet das Großvatersein Männern nochmal einen neuen Raum. Weniger Verantwortung für Erziehung, mehr Freiheit für Beziehung. Mehr Nähe. Mehr Zeit. Mehr Zärtlichkeit. Ich finde diesen Gedanken schön. Vielleicht gibt uns das Alter ja die Gelegenheit, manche Seite von uns nachreifen zu lassen, für die früher zu wenig Platz war.
Weitergeben, ohne festzuhalten
Großvaterwerden berührt für mich ganz stark ein Thema, das mich beim Älterwerden sowieso beschäftigt: Generativität.vDas klingt ein bisschen nach Universitätshörsaal, meint für mich jedoch etwas ausgesprochen Lebendiges.
Was gebe ich weiter? Was bleibt von dem, was mir wichtig war? Welche Geschichten erzähle ich? Welche Haltung lebe ich?
Dabei möchte ich das Weitergeben inzwischen breiter verstehen. Es geht mir weniger darum, jemanden zu formen. Eher darum, etwas anzubieten. Ein Stück meiner Welt. Meine Geschichten. Meine Erfahrungen. Meine Fragen. Vielleicht irgendwann auch meine Zweifel.
Ich möchte meiner Enkelin erzählen, wo sie herkommt. Von ihrer Mutter als kleinem Mädchen. Von ihrer Tante. Von ihrer Großmutter Inge. Von ihrem Urgroßvater Ulrich. Von Menschen, die zu ihrer Geschichte gehören, obwohl sie manche von ihnen nie kennenlernen wird.
Vielleicht wird sie irgendwann wissen wollen, wie wir gelebt haben. Wie ihre Mutter als Kind war. Worüber wir gestritten haben. Was wir gefeiert haben. Vielleicht fragt sie mich eines Tages nach meinem Bruder Dietmar oder nach meinen Eltern. Nach diesem seltsamen 20. Jahrhundert, das dann für sie ungefähr so weit weg sein wird, wie für mich heute manche Erzählung meiner Großeltern.
Dann werde ich erzählen. Hoffentlich ohne daraus Geschichtsunterricht zu machen. Familiengeschichten sind keine Museumsvitrinen. Sie leben davon, dass wir sie weitererzählen, verändern, ergänzen und manchmal auch mit neuen Augen ansehen. Mindestens genauso wichtig ist mir die andere Richtung: Ich möchte meiner Enkelin meine Welt zeigen und mir von ihr ihre zeigen lassen. Das steht sinngemäß schon in meinem Brief an das 88-jährige Ich. Offen bleiben für die Welten der Jüngeren. Für ihre Musik, ihre Sprache, ihre Technik, ihre Fragen.
Das klingt heute wunderbar gelassen. Warten wir mal ab, bis sie mir im Jahr 2042 irgendeine Musik vorspielt, bei der mein erster Gedanke lautet: Das soll Musik sein? Dann wird sich zeigen, wie belastbar meine viel gepriesene Offenheit tatsächlich ist. Ich hoffe jedenfalls, dass ich neugierig bleibe. Dass ich frage, bevor ich urteile. Dass ich irgendwann sagen kann: „Zeig mir mal.“ Vielleicht ist genau das intergenerationeller Dialog. Kein Weiterreichen fertiger Antworten von oben nach unten, sondern eine Bewegung in beide Richtungen. Ich bringe meinen Erfahrungsschatz mit. Sie bringt eine Welt mit, die ich noch nicht kenne. Und irgendwo dazwischen treffen wir uns.
Großvater werden verändert auch mein eigenes Älterwerden
Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit dem Älterwerden. Ich spreche darüber im Podcast, schreibe darüber, habe ein Buch darüber geschrieben. Ich frage mich, wie wir diese Lebensphase gestalten, wie wir mit Endlichkeit leben, wie wir Freiheit nutzen und welchen Platz wir in der Welt einnehmen wollen.
Und jetzt kommt da ein kleines Mädchen und verändert diese Fragen, bevor es überhaupt geboren ist. Das gefällt mir. Weil es mich daran erinnert, dass geschieht mitten ins Leben hinein.
Manchmal beim Abschied von Menschen. Manchmal beim Ende des Berufslebens. Manchmal beim Blick in den Spiegel. Und manchmal durch die Nachricht: Du wirst Großvater.
Plötzlich bedeutet Älterwerden für mich noch stärker, Teil einer Generationenkette zu sein. Hinter mir liegen Menschen, deren Geschichten ich trage. Vor mir wächst eine Generation heran, deren Geschichte ich nur ein kleines Stück begleiten werde. Und genau darin liegt für mich gerade etwas Tröstliches und Kraftvolles zugleich. Ich muss die Zukunft gar nicht besitzen. Ich darf an ihr teilhaben.
Vor allem freue ich mich
Vielleicht habe ich inzwischen schon viel zu viel über eine Rolle nachgedacht, die noch gar nicht begonnen hat. Auch das wäre typisch für mich. Deshalb möchte ich zu dem zurückkehren, was im Moment alle Überlegungen über Generativität, Männerrollen, Familiengeschichten und Zeitoasen überstrahlt.
Ich freue mich.
Riesig. Und ziemlich kindlich.
Ich erwische mich dabei, wie ich mir Bilder ausmale. Ein winziges Händchen in meiner Hand. Ein Buch auf meinem Schoß. Ein erstes gemeinsames Eis, vermutlich mit mehr Eis im Gesicht als im Magen. Ein Spaziergang. Ein schlafendes Kind auf meinem Arm. Vielleicht Jahre später ein Gespräch am Küchentisch. Sie erzählt mir von Dingen, von denen ich heute noch keinerlei Ahnung haben kann. Natürlich sind das Projektionen. Das wirkliche Leben wird seine eigenen Bilder schreiben. Soll es. Vielleicht wird einiges völlig anders. Umso besser. Ich möchte mich überraschen lassen.
Das Leben schreibt meinen Brief weiter
Vielleicht sitze ich tatsächlich irgendwann mit 88 Jahren auf dieser Bank, die in meinem Brief vorkommt. Vielleicht liegt der Brief neben mir. Vielleicht lese ich diesen Satz wieder: „Ich wünsche dir, dass du deinen Enkeln die alten Märchen erzählt hast und sie dich dabei selbst wieder zum Jungen werden ließen.“
Dann werde ich hoffentlich lächeln und vielleicht denken: Ja, alter Freund. Das haben wir gemacht. Und weißt du was? Sie hat uns mindestens genauso viele Geschichten erzählt.
Das wäre schön. Sehr schön sogar.
Bis dahin beginnt diese Geschichte erstmal Ende Januar 2027. Mit einem kleinen Mädchen. Und mit einem Großvater, der noch überhaupt keine Ahnung hat, was auf ihn zukommt. Zum Glück. Denn vielleicht ist genau das eine der schönsten Erfahrungen des Älterwerdens: Dass das Leben noch immer Rollen für uns bereithält, die wir vorher nie gespielt haben.
Meine Klangspur zum Großvaterwerden
Vor einiger Zeit habe ich im Podcast mit Prof. Eckart Hammer über Männer und das Älterwerden gesprochen. Seit ich weiß, dass ich Großvater werde, höre ich manche Gedanken aus diesem Gespräch mit anderen Ohren. Nähe, Fürsorge, Freiheit, Beziehungen und die Frage, welche Männer wir im Alter sein möchten, bekommen für mich gerade eine ganz persönliche Bedeutung.
Zum Gespräch „Unruhestand, Männer altern anders“
Auch in meinem Buch „Die größte Reise deines Lebens, mit Gelassenheit älter werden“ findest du den vollständigen Brief an mein 88-jähriges Ich. Ich finde es seltsam schön, dass das Leben begonnen hat, einzelne Sätze daraus schon heute zu beantworten.
„Die größte Reise deines Lebens“ ansehen
Dein Resonanzraum
Vielleicht bist du selbst Großmutter oder Großvater. Vielleicht steht dieser Übergang noch vor dir. Vielleicht gibt es einen jungen Menschen in deinem Leben, der deinen Blick auf das eigene Älterwerden verändert hat. Mich interessieren dabei weniger die großen Ratschläge als die kleinen, persönlichen Entdeckungen.
Was hat sich in dir verändert, als du Großmutter oder Großvater wurdest? Welche Seite von dir ist durch ein Enkelkind plötzlich wieder lebendig geworden? Und was möchtest du einer jüngeren Generation von dir mitgeben, während du gleichzeitig neugierig bleibst auf das, was sie dir zeigen wird?

Bertram Kasper ist Podcaster, Blogger, Autor, Speaker, Altersstratege und wird gerne als Visionär in Sachen Älterwerden bezeichnet. Ihm ist es ein Anliegen, mit seinem Podcast, seinem Magazin und seinen Vorträgen einen differenzierten Blick auf das Älterwerden zu werfen.
Hier auf seiner Internetseite können Sie seinen Podcast hören, in seinem Magazin lesen und ihn für Vorträge buchen.
Und jetzt gibt es das Buch zum Podcast. Es erscheint am 07.04.2026 unter dem Titel „Die größte Reise deines Lebens – mit Gelassenheit älter werden“ und ist hier z. B. vorbestellbar: Buch 7