In dieser Folge spricht Catharina mit Bertram über seine erste Woche in der „Freiheit“ nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn. Frei sein, ein Gefühl, auf das er sich so sehr gefreut hat. Angekommen in der Phase der Freitätigkeit, angekommen in der dritten Lebensphase – wunderbar.

Bertram erzählt von seinem Gefühl des Ankommens und der Erleichterung und dem Druck, der langsam von ihm abfällt.
Weiter spricht er spricht von seinen Plänen für die 3. Lebensphase. Als Altersstratege hat er sich natürlich darauf vorbereitet. So will er z. B. Beziehungen zu ihm wichtigen Menschen pflegen, will ich mit jungen Menschen befreunden, und hat immer noch die Idee ein Buch zu schreiben. 

Bertram reflektiert seine Erfahrungen im Berufsleben und wie er sich auf den Ruhestand vorbereitet hat. Schließlich spricht er über seine Verabschiedung aus dem St. Elisabeth-Verein in Marburg und wie er sich selbst verabschiedet hat, indem er jedem Kollegen eine persönliche Spur hinterlassen hat. 

In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben, die Wichtigkeit von Verabschiedungen, insbesondere im beruflichen Kontext, und die Aspekte, die bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden beachtet werden sollten. 

Es wird auch betont, wie wichtig es ist, ausreichend Zeit und Raum für Verabschiedungen zu schaffen. Des Weiteren wird die Palette der Gefühle beim Abschied thematisiert und die Wichtigkeit einer wertschätzenden Verabschiedung hervorgehoben, in Verbindung mit der Würdigung der Leistung von Mitarbeitenden für ihr Unternehmen. 

Abschließend wird die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens betont, um den Übergang in eine neue Lebensphase gut zu gestalten.

Frei sein – das könnt ihr für eure eigene Reflexion mitnehmen

Der Übergang in den Ruhestand kann ein Gefühl des Ankommens und der Erleichterung bringen.

Es ist wichtig, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und neue Beziehungen zu pflegen.

Der Ruhestand ermöglicht, neue Projekte zu verfolgen und langgehegte Träume zu verwirklichen.

Eine wertschätzende Verabschiedung aus dem Unternehmen kann eine positive Wirkung haben und den Übergang erleichtern.

Ruhe und Gelassenheit im Leben sind wichtige Qualitäten, die es zu kultivieren gilt.

Verabschiedungen sollten in beide Richtungen gehen und Raum für Wertschätzung bieten.

Bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden ist es wichtig, ihre Leistungen und Eigenschaften zu würdigen.

Verabschiedungen sollten ausreichend Zeit und Raum einnehmen, um eine angemessene Wertschätzung zu ermöglichen.

Die Palette der Gefühle beim Abschied ist vielfältig und sollte Raum finden.

Eine wertschätzende Verabschiedung kann den Übergang in eine neue Lebensphase erleichtern.

Selbstreflexion und Innehalten sind wichtig, um den Übergang gut zu gestalten.

Zusammenfassung der wichtigsten Learnings für die Phase des „frei seins“


Bertram Kasper teilt in diesem Podcast seine Erfahrungen und Einsichten aus der ersten Woche seiner Freitätigkeit nach dem offiziellen Ende seines Berufslebens. Die wichtigsten Learnings, die er seinen Hörern vermitteln möchte, umfassen:

  • Vorbereitung auf die neue Lebensphase: Bertram betont die Bedeutung einer langfristigen Vorbereitung auf den Ruhestand, die bei ihm bereits zwölf Jahre zuvor begann. Er spricht über die Errichtung eines Arbeitszeitkontos, das ihm ermöglichte, weiterhin Gehalt zu beziehen, und betont, wie wichtig es ist, sich bewusst und strategisch auf diese Veränderung vorzubereiten, gerade weil die Zeit der Freiheit, die Zeit des frei sein eine besondere Phase ist, die auch schnell dazu führen kann, den Halt zu verlieren
  • Ankommen und Freiheit genießen: Er beschreibt das Gefühl des „Angekommen seins“ in dieser neuen Lebensphase und wie befreiend es ist, nicht mehr den beruflichen Verpflichtungen nachgehen zu müssen. Trotz einer Erkältung, die seine ersten Tage beeinträchtigte, erlebte er eine große Erleichterung und den Abfall von Druck – frei sein eben.
  • Struktur und Zwecklosigkeit: Bertram spricht über die Bedeutung, sich eine Tagesstruktur zu geben, aber auch Zeiten des Zwecklos-Seins zu genießen. Er möchte lernen, einfach „in die Luft zu gucken“ und das Leben ohne festgelegte Ziele zu genießen.
  • Beziehungen pflegen und neue Beziehungen aufbauen: Ein weiteres zentrales Thema ist das Pflegen alter und das Aufbauen neuer Beziehungen, insbesondere mit Menschen aus seiner Vergangenheit und Familie. Bertram legt Wert darauf, wieder engere Kontakte zu knüpfen und sich auch mit jüngeren Menschen zu vernetzen.
  • Weiterhin aktiv und engagiert bleiben: Trotz der Freitätigkeit plant Bertram, aktiv zu bleiben, indem er seine Erfahrungen und Fähigkeiten in Beratungsprojekte einbringt und an seiner persönlichen Entwicklung, wie Meditation und Sport, arbeitet. Sein Ziel ist es, gesund und geistig aktiv zu bleiben und gleichzeitig neuen Leidenschaften, wie dem Schreiben, nachzugehen.

Hier findet sich ein Link zum Podcast mit Wolfgang Schiele mit wegweisenden Impulsen zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase.

Hier eine Empfehlung für ein gutes Buch zum Älterwerden „Own your Age“ von Pasqualina Perrig-Chiello.

Kapitel

00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas

00:58 Bertrams erste Woche in der Freiheit

03:20 Die Bedeutung von Freisein und Verloren sein

06:13 Bertrams Pläne für die kommenden Jahre

09:36 Die Herausforderung, Beziehungen zu jüngeren Menschen aufzubauen

13:36 Bertrams Pläne für ein Buch

15:45 Bertrams Erfahrungen im Berufsleben und die Vorbereitung auf den Ruhestand

20:58 Bertrams Verabschiedung aus dem Unternehmen

27:42 Bertrams eigene Verabschiedung

29:37 Die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben

30:39 Die Bedeutung von Verabschiedung

31:08 Wichtige Aspekte bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden

33:46 Zeit und Raum für Verabschiedungen

35:24 Die Palette der Gefühle beim Abschied

36:15 Die Bedeutung einer wertschätzenden Verabschiedung

37:07 Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens