In Episode Nummer 6 spreche ich mit der Alternsforscherin und Ruhestandscoachin Dr. Katharina Mahne über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Und natürlich bekommen Sie als Hörer:innen konkrete Ideen für die Gestaltung dieser Transition. Die proaktive Auseinandersetzung mit dem Thema erlangt auch deswegen an Bedeutung, da wir sowohl als Mann oder als Frau noch 18 – 23 gute Jahre vor uns haben können. Doch was fangen wir damit konkret an? Hören Sie einfach rein. Frau Mahne ist eine echte Expertin für das Thema Altern und Übergang ins Rentnerdasein.

Der Übergang ins Rentnerdasein will gelernt werden

Wir beschäftigen uns im gemeinsamen Gespräch mit folgenden Fragen bzw. Aspekten:

  • Wenn Sie vielleicht einmal zu Beginn unseren Hörer:innen die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der Alternsforschung vorstellen wollen, wenn es um den Übergang in das Rentnerleben geht?
  • Wo sehen Sie ausgehend von den beschriebenen Ergebnissen, auf der einen Seite die zentralen Problemfelder und wo sehen Sie auf der anderen Seite die größten Chancen bzw. Potenziale?
  • Sehen Sie einen Unterschied im Umgang mit dem Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand zwischen Männern und Frauen.
  • Woran könnte dies Ihrer Ansicht nach liegen?
  • Jetzt kommt es ja darauf an die wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Und Sie Frau Dr. Mahne haben sich da ja in besonderer Weise auf den Weg gemacht. Wie sah dieser Weg aus und was waren Ihre Motive dafür und was ist heute daraus geworden?
  • In Verbindung mit Ihren ganz praktischen Erfahrungen, was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Themen, die Menschen angehen sollten, wenn sie sich auf die Reise in ihr Rentnerdasein machen. Und welche Rolle spielen evtl. Begriffe wie Selbstverantwortung, Proaktivität und Generativität, die ja immer wieder von Alternsforscher:innen ist Spiel gebracht werden?
  • Und wie kann dabei eine gute Unterstützung aussehen? Sowohl vielleicht durch eine professionelle Begleitung, als auch durch eine Unterstützung von Angehörigen und/oder Freunden.
  • Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase.
  • Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

Informationen zu Frau Dr. Katharina Mahne:

Rentnerdasein

Es gibt für mich nichts Spannenderes als die Vielfältigkeit und den Erfahrungsreichtum menschlicher Lebenswege. Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich immer mal wieder infrage zu stellen. Gut mit sich selbst in Kontakt zu sein, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und das Leben im Einklang mit den ganz eigenen Werten und Vorstellungen zu gestalten. In diesem Sinne teile ich mein Wissen zum Thema Älterwerden nicht länger nur mit dem Computer-Bildschirm, sondern mit den Menschen, um die es geht.

Katharina Mahne auf ihrer Homepage

*1977 in Augsburg, ein Sohn

Diplom-Studium in Berlin (Soziologie, Psychologie & Politikwissenschaften)
Promotion zur Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema Großelternschaft

Langjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA)
Leiterin des Deutschen Alterssurveys (DEAS), der größten deutschen Studie
zum Thema Alter und Älterwerden (bis 2017)

Zertifizierte Weiterbildung zum systemischen Coach an der Fachhochschule Potsdam
(Leitung: Prof. Dr. Heiko Kleve)

2018 – 2021 Ausbildung Ganzheitliche Körpertherapie (E.S.T. Anton & Irmtraud Eckert)

2019 Heilpraktikerin für Psychotherapie