Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Die Zahl von 18 Millionen Babyboomer allein in Deutschland bestätigt eindrücklich den demografischen Wandel. Und rund 1/3 von Ihnen hat selbst keine Kinder. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich Land auf und Land generationsübergreifende Wohnprojekte gründen oder mehr und mehr ältere Menschen über neue Wohn- und Lebensformen nachdenken. Leben und Wohnen im Alter eine ganz persönliche und individuelle Herausforderung, genauso wie eine Aufgabe für unsere Gesellschaft. 

Heute starte ich dazu sozusagen eine neue Reihe in meinem Podcast, in der ich über innovative Lebens- und Wohnformen für älter werdende Menschen berichten möchte. Dazu ist heute die Premiere. 

Und es gibt noch eine zweite Premiere, denn heute bin ich das erste Mal mit meinem Podcast vor Ort, genauer gesagt im Kapellenbrink in Bielefeld. Hier leben unter dem Motto „Anders alt werden“ fast 100 Frauen und Männer, die meisten von ihnen weit über 65 Jahre alt. Das Projekt gibt es seit 1996 genau 25 Jahre und wurde von Gisela Stender mitgegründet. Zudem ist noch Renate Otto-Walter zu Gast. Sie lebt hier seit 6 Jahren. 

Herzlich willkommen Frau Gisela Stender und herzlich willkommen Frau Renate Otto-Walter.

Leben und Wohnen im Alter, darüber haben wir gesprochen:

  • Frau Stender, erzählen Sie doch einmal bitte unseren Hörer:innen wie es zu der Idee gekommen ist, den Kapellenbrink vor 25 Jahren zu gründen? Was waren Ihre Motive, Ihre Überzeugungen, die Sie dazu veranlasst haben? 
  • Und vielleicht daran anschließend, wie hat sich der Kapellenbrink bis heute entwickelt und sind Ihre Wünsche und Visionen aufgegangen? 
  • Wir werden in unserem Blog zum Podcast auf die Homepage von Ihnen verlinken, doch Frau Otto-Walter, wie können sich unserer Hörer:innen das Ensemble des Kapellenbrink vorstellen. 
  • Wie sind Sie auf den Kapellenbrink aufmerksam geworden und was überzeugt Sie an dem Konzept „Anders älter werden“ besonders? 
  • Frau Stender, Sie schreiben auf Ihrer Homepage: 
  • Die Lebensphase nach Berufstätigkeit und Familienzeit wird als Öffnung in neue Möglichkeiten begriffen. Statt einsamer und passiver zu werden, finden unsere Bewohner neue Möglichkeiten zu Begegnungen, Freundschaften und Gemeinschaft. Dazu gibt es viele Anregungen, Ausdrucks-, und Betätigungsmöglichkeiten auf freiwilliger Basis. Nachbarschaftlicher Austausch und Unterstützung können im Geben und Nehmen erlebt werden. 
  • Wie können wir uns dies im alltäglichen Leben vorstellen, wie funktioniert sozusagen Leben und Wohnen im Alter hier? 
  • Wie erleben Sie Frau Otto-Walter, dass in Ihrem ganz persönlichen Alltag? 
  • Was mich selbst an Ihrer Lebens- und Wohnform besonders überzeugt hat, dass ich hier wirklich bis zum Tod bleiben kann, dass ich also nicht mehr in ein sogenanntes Altenheim muss? Und vielleicht an Sie beide gerichtet: Wie realisieren Sie diesen Aspekt und wie sind Ihrer Erfahrungen dazu? 
  • Und dann würde ich Sie beide gerne noch nach Ihrem jeweils schönsten Erlebnis hier fragen. 
  • Frau Stender, wenn sich durch unser Gespräch jemand für Ihr Projekt interessiert, wie ist überhaupt der Weg zu Ihnen in den Kapellenbrink? 
  • Und was kostet das Ganze? 
  • Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kapellenbrinks? Wohin soll die Reise noch gehen? 
  • Und wenn ich Sie beide fragen darf, wie erleben Sie Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens? 
Leben und Wohnen im Alter
Das Ensemble

Hier der Link zur Internetseite: Im Kapellenbrink, Bielefeld